MdL

Jutta Fiedler, MdL
Bildungspolitische Sprecherin

MdL

Matthias Höhn, MdL
Bildungspolitischer Sprecher

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Peter Joseph
Bildungs-, Wissenschafts- und Hochschulpolitik

Schulpolitik

Wir wollen nicht, dass Lernende sagen: „Schule? Lohnt sich nicht. Ich kann das sowieso nicht, ich gehe gar nicht erst hin.“ Wir wollen, dass sie wenigstens sagen: „Schule ist, wenn man hingeht. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Trotzdem. Dort treffe ich meine Freunde, dort kriege ich Hilfe, dort will ich was schaffen, dort habe ich Erfolg. Und das macht mir Spaß.“

Jutta Fiedler, MdL, bildungspolitische Sprecherin

von Jutta Fiedler, Bildungspolitische Sprecherin

Kommunen powern Bildung

„Diese Schlitzohren!“, wird jetzt mancher denken. „Nun wollen sie schon wieder den Kommunen eine Aufgabe zuschanzen, die sie gar nicht stemmen können.“

  • Weit gefehlt – die Kommunen täten nichts lieber, als sich um die Schule vor Ort selbst kümmern zu können. Das sagen zumindest die Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände. Mehr...
  • Kommunen powern Bildung – gemeinsam mit allen für eine gute und effektive Schulpolitik vor Ort, wiss. Mitarbeiter für Bildungspolitik) Mehr...
  • Kommunen powern Bildung
    Arbeitsschwerpunkt der Fachgruppe Bildung der Landtagsfraktion DIE LINKE in Sachsen-Anhalt (Entwurf, Stand 19. März 2009) Mehr...

Jutta Fiedler, Bildungspolitische Sprecherin

Schulqualität durch mehr Eigenverantwortung?

„Kaum tritt eine Verordnung oder ein Erlass in Kraft, die den Schulen mehr Eigenverantwortung übertragen, kommt spätestens einen Tag später der erste Anruf, ob denn da nicht genauere Anweisungen möglich seien.“ Das ist etwa O-Ton aus dem Kultusministerium. Und dann mehr Eigenverantwortung? Mehr...

Schulpolitik

LINKE schlägt Korrektur am Schulgesetz zu Fragen der Schülerbeförderung vor

Landkreise und kreisfreie Städte sollen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von ihrem Eigenbeitrag entlasten können. Mehr

Jutta Fiedler, Bildungspolitische Sprecherin und Mitglied im Bildungskonvent

Wer hat die wirklich überzeugenden Argumente?

Am 6. März 2010 fand eine Informationsveranstaltung für Neumitglieder der Partei DIE LINKE statt. Dort gab es einen Workshop zum Schulreformkonzept der Landtags-Fraktion DIE LINKE. Dabei haben wir uns unter anderem mit einigen der Argumente beschäftigt, die oft von Gegnern des längeren gemeinsamen Lernens vorgetragen werden. Mehr...

Von Birke Bull, Sozialpol. Sprecherin und Mitglied im Bildungskonvent

Erweiterte Sekundarschule als Kompromiss – auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit?

Die mangelnde Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen der Sekundarschule und des Gymnasiums ist eine der großen Barrieren für Bildungsgerechtigkeit. Einmal auf ein Gleis gesetzt, schaffen gerade SchülerInnen aus der Sekundarschule nur in den seltensten Fällen den Übergang zum Gymnasium mit der Perspektive, dort das Abitur abzulegen. Viel zu sehr geht die Schere zwischen beiden Bildungsangeboten nach der Trennung in Klasse 5 auseinander. Soll die Durchlässigkeit verbessert werden, liegt es also nahe, das Bildungsangebot in den Sekundarschulen schrittweise dem der Gymnasien anzugleichen. Das könnte die Durchlässigkeit ganz real und erheblich verbessern. In den kontroversen Debatten im Bildungskonvent ist diese Frage – so scheint es - auf der Suche nach einem Kompromiss zu einer zentralen Frage geworden. Mehr...

Antworten der Landesregierung zu Kleinen Anfragen

Schulleiterinnen und SchulleiterIch stelle mir eine gut funktionierende Schule wie einen gut funktionierenden Mechanismus vor. Nur wenn nichts knirscht im Getriebe, nichts bremst, nichts ausfällt, kann erfolgreiches Lernen ablaufen. Schulleiterinnen und Schulleiter können dabei Motor oder Bremse sein. Sie können das Schulprogramm der Schule in die richtige Richtung treiben, sie können für die Eltern dessen Transparenz zelebrieren, sie können von den Lehrkräften Höchstleistungen fordern, sie können mit den Kindern und Jugendlichen das Schulleben gestalten, sie können das und noch viel mehr. Das alles kann aber nicht stattfinden, wenn die Schule keinen Schulleiter hat, weil die Ausschreibung nicht zeitnah stattfindet oder weil sich kein(e) Bewerber(in) findet oder weil sich das Bestellungsverfahren langwierig hinzieht, so dass eine Kollegin oder ein Kollege der Schule oder die Schulleiterin/der Schulleiter einer anderen Schule die Leitungsgeschäfte "nebenbei" miterledigt.
Schauen Sie selbst, was das Kultusministerium am 21. 11. 2008 und am 11. 11. 2009  dazu sagte.

Gemeinsame Bildungsstandards für die Abiturprüfungen
Eines der Ziele unseres Schulkonzeptes heißt: "Nicht nur um die derzeitige Strukturschwäche des Landes mit dem Ziel einer dauerhaft sozial gerechten und ökologisch ausgewogenen Entwicklung zu überwinden, sondern um insgesamt eine lebenswerte, sozial harmonische Perspektive des Landes und jedes Einzelnen zu sichern, gehen wir davon aus, dass ein zukunftsfähiges Schulwesen für Sachsen-Anhalt in der Lage sein muss, einen deutlich höheren Prozentsatz seiner Absolventinnen und Absolventen mit einem Qualifikationsniveau zu entlassen, das ein akademisches wissenschaftliches Studium oder eine berufliche Ausbildung auf hohem Niveau, auch auf Hochschulniveau, ermöglicht... (Schulpolitisches Konzept "Eine Schule für alle Kinder", S. 8). Eine Antwort auf die bei PISA festgestellte sehr kleine  - zu kleine  -  Leistungsspitze und auf die von den Hochschulen beklagte mangelnde Studierfähigkeit der Abiturinentinnen und Abiturienten sollen einheitliche Standards der Länder für die Abiturprüfung sein.
Hier die Antwort der Landesregierung vom 19. 08. 2009

Künftige Entwicklung der Lehrerausbildung in Sachsen-Anhalt
Seit geraumer Zeit mahnt unsere Fraktion an, die sich seit Jahren abzeichnende Personalkatastrophe im Schuldienst ins Auge zu fassen und Lösungen zu installieren. Letzteres heißt, Geld in die Hand zu nehmen und mehr Lehrer auszubilden. Geld wird gebraucht für höhere Studentenzahlen, für höhere Qualität des Lehrerstudiums, für eine Aufstockung der Ausbildungsmöglichkeiten in den Staatlichen Seminaren für Lehrerausbildung.
Endlich ist es begriffen worden: Im Doppelhaushalt 2010/2011 werden Mittel für mehr Referendare und Lehramtsanwärter eingestellt. Doch wie soll es inhaltlich mit der Lehrerausbildung weitergehen?
Hier die Antwort vom 17. 07. 2008