Stefan Gebhardt, MdL
Kultur- und medienpolitischer Sprecher

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. Martin Reso
Kultur- und Medienpolitik

Medienkompetenz

Keine Bildung ohne Medien!

Das im März 2009 unter dem Motto „Keine Bildung ohne Medien!“ veröffentlichte Medienpolitische Manifest fordert zur Erweiterung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, die medienpädagogischen Programme in den Einrichtungen der Elementarpädagogik und in der Jugend-, Familien- und Elternbildung zu verstärken, in den Schulen Bildungsstandards für Medienkompetenz verbindlich zu machen, pädagogische Angebote für Heranwachsende aus Migrationskontexten und bildungsbenachteiligten Milieus geschlechtersensibel zu unterbreiten, die medienpädagogische Grundausbildung von ErzieherInnen, LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen und SozialpädagogInnen zu verbessern sowie die Mediensozialisationsforschung und die medienpädagogische Begleit- und Praxisforschung zu verstärken. Eine Diskussion mit dem Mitautor des Manifests Prof. Dr. phil. habil. Johannes Fromme (Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften am Institut für Erziehungswissenschaft an der  Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) und dem Geschäftsführer der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalts Herrn Martin Heine fand am 27. Oktober, 13.00 Uhr, im AK II, Landtagsgebäude, statt.
Hier wurden die Gespräche zur Medienpädagogik und zum Erwerben von Medienkompetenzen vertieft. Die Mitglieder des Arbeitskreises stimmten mit ihren Gästen dahingehen überein, dass die medienpädagogische Ausbildung in Sachsen-Anhalt verbessert werden muss. Nur auf repressive Maßnahmen zu setzen ist eindeutig zu kurz gedacht. Kinder und Jugendliche brauchen eine pädagogisch qualifizierte Begleitung beim Umgang mit Neuen Medien, um sich Medienkompetenz anzueignen.

Tipp: Wer sich in den Kreis der UnterstützerInnen des Medienpädagogischen Manifest einreihen will, findet hier ein entsprechendes Formular.