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7. November 2008
Innovationscenter Hochschule - zwischen Autonomie und Finanznot?
Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt hat am 07. November 2008 gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf einer hochschulpolitischen Konferenz den Stand der Erarbeitung ihrer hochschulpolitischen Positionen öffentlich zur Diskussion gestellt. Unter dem Motto “Innovationscenter Hochschule – zwischen Autonomie und Finanznot?“ debattierten Hochschulrektoren, Personalräte, Studierende, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Hochschullehrer, Unternehmer und Praxisvertreter sowie weitere Interessierte.
Die überragende Bedeutung der Hochschulen für die wissenschaftliche, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wurde erneut hervorgehoben. Eine erhebliche Diskrepanz zwischen der derzeitigen finanziellen und personellen Ausstattung der Hochschulen und der Studierendenzahl ist nicht zu übersehen.
Im Folgenden dokumentieren wir einige Konferenzbeiträge, die uns vorliegen:
- Vortrag „Für eine Reform der Lehre in den Hochschulen – zum Konzept der Hochschulrektorenkonferenz“, Prof. Andreas Geiger, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal,
- Vortrag „Wissenschaftlicher Mittelbau – Wanderarbeiter oder tragende Säule für Forschung und Lehre?“, Ingrid Stude, GEW-Hochschulgruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
- Vortrag „Zehn Jahre Bologna-Prozess – Eine Zwischenbilanz aus studentischer Sicht“, Konstantin Bender, GEW-Landesausschuss der Studierenden Rheinland-Pfalz,
- Vortrag „Demokratisierung der Hochschulen als Steuerungsmodell?“, Dr. Peer Pasternack, Forschungsdirektor des Instituts für Hochschulforschung Wittenberg und
- Vortrag „Zwei Seiten einer Medaille“, Hendrik Lange, MdL, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.
